Hey, wie sicher fühlst du dich? Alles über dein Selbstwertgefühl! 🚀

Hast du dich schon mal gefragt, warum manche Leute total locker vor der Klasse stehen, während andere am liebsten unsichtbar wären? Das Geheimnis heißt: Selbstwertgefühl.

Stell dir vor, in zwei Tagen steht die grosse Mathe-Prüfung an. Du hast dieses eine Thema noch nicht ganz kapiert und eigentlich gar keinen Bock. Aber du setzt dich hin, büffelst die Formeln und übst, bis du es verstehst. Dann der Tag der Prüfung: Du gibst alles.

Eine Woche später bekommst du das Blatt zurück: Eine fette 6 steht oben! 🏆

In diesem Moment passiert etwas in deinem Kopf. Du fühlst dich plötzlich einen Kopf grösser. Dieses breite Grinsen in deinem Gesicht kommt nicht nur von der Note an sich, sondern von dem Wissen: „Ich hab mich der Herausforderung gestellt, ich hab gelernt und ich hab es gerockt!“ Genau das ist der Treibstoff für dein Selbstwertgefühl. Mit jeder guten Note, für die du gearbeitet hast, wächst dein Vertrauen in dich selbst. Du merkst: Ich kann schwierige Dinge meistern. Das ist wie ein Level-up in einem Game – du sammelst Erfahrungspunkte und wirst innerlich stärker.

Aber Achtung: Echtes Selbstvertrauen ist wie ein Muskel. Es wächst nicht durch Glück, sondern dadurch, dass du aktiv wirst.

Was ist das eigentlich genau?🤔

Dein Selbstwertgefühl ist wie ein Mix aus zwei Zutaten:

  1. Selbstvertrauen: Das feste Wissen, dass du die Dinge im Griff hast und Probleme lösen kannst.
  2. Selbstachtung: Dass du eine gute Einstellung zu dir selbst hast und dich respektierst.

Klar, es ist schön, wenn Lehrer oder Freunde dich loben (das nennt man abhängiges Selbstwertgefühl). Aber viel wichtiger ist das unabhängige Selbstwertgefühl. Das entsteht durch Dinge, die du selbst tust.

Der „Erfolgs-Turbo“ 🔄

Wenn du dich einer Herausforderung stellst, passiert etwas Magisches:

  • Du suchst dir eine fordernde Aktivität (z. B. eine neue Sportart oder ein schweres Game).
  • Du merkst, dass du es lernst und Kompetenz erfährst.
  • Dadurch checkst du: „Hey, ich kann was!“ – und dein Selbstwertgefühl steigt.
  • Mit diesem neuen Mut traust du dir direkt die nächste schwierige Sache zu.

Erfolg färbt ab: Der „Übertragungs-Effekt“ 🌈

Das Beste am Selbstwertgefühl ist: Wenn du in einer Sache richtig gut wirst, fühlst du dich plötzlich überall stärker. Hier sind zwei Beispiele:

Beispiel 1: Der Sport-Boost 🥋 Stell dir vor, du startest mit Judo. Am Anfang ist die Fallschule noch ungewohnt und die ersten Würfe fühlen sich holprig an. Aber du bleibst dran: Du meisterst die Prüfungen für den halbgelben, dann den gelben Gürtel. Jeder neue Gurt ist ein Beweis, dass du technisch besser wirst. Dann kommt dein erstes grosses Turnier: Die Nervosität ist riesig, aber du stehst auf der Matte, konzentrierst dich und gewinnst nach einem harten Kampf eine Medaille.

Der Effekt: Dieses „Ich-kann-das-Gefühl“ vom Turnier nimmst du mit in die Schule. Wenn du das nächste Mal vor einer schwierigen Prüfung stehst oder eine Präsentation vor der ganzen Klasse halten musst, denkst du dir: „Hey, wenn ich bei einem Turnier vor Kampfrichtern und Publikum bestehen kann und mich durch mehrere Gürtelprüfungen gekämpft habe, dann rocke ich diese Präsentation hier auch!“

Beispiel 2: Vom Noob zum Pro-Gamer 🎮 Auch beim Gaming kannst du diesen Effekt nutzen. Du knackst ein extrem schweres Level in einem Strategiespiel oder führst dein Team in einem kompetitiven Match zum Sieg. Du hast gelernt, wie man taktisch denkt, unter Druck ruhig bleibt und aus Niederlagen lernt. Der Effekt: Plötzlich merkst du, dass du auch bei einer schwierigen Mathe-Aufgabe nicht sofort aufgibst. Du gehst sie an wie einen Endgegner: Analysieren, Strategie planen, ausprobieren. Dein Erfolg beim Gamen hat dir gezeigt, dass du einen „Gamer-Spirit“ hast, der auch bei Hausaufgaben funktioniert.

Es könnte aber alles sein! Egal ob du ein kompliziertes Solo auf der Gitarre lernst, ein cooles Video für Youtube perfekt schneidest oder ein schwieriges Gericht kochst: Jedes Mal, wenn du merkst „Ich werde besser“, wächst dein Selbstwertgefühl. Und dieses starke Gefühl nimmst du überallhin mit – egal ob auf den Pausenhof oder ins Familienessen.

Checkliste: Woran erkennst du ein gesundes Selbstwertgefühl? 🌟

Leute mit gutem Selbstwertgefühl haben ein paar coole Merkmale:

Strategien, um dein Selbstwertgefühl zu pushen 🏆

A. Werde zum „Sklaven deiner Leidenschaft“ 🔥 Das klingt krass, bedeutet aber: Such dir etwas, das du absolut liebst! Der Physiker und Nobelpreisträger Gerd Binnig erzählt, dass sein Bruder eine Geige bekam, aber schnell die Lust verlor (er fand die Rolling Stones cooler). Gerd schnappte sich die Geige und übte wie besessen – manchmal fünf Stunden am Tag! Er spielte nicht nur nach Noten, sondern improvisierte. Das Ergebnis: Er wurde nicht nur ein super Musiker, sondern plötzlich auch Klassenbester in der Schule! Nicht durch Zwang, sondern weil ihn die Freude an der Musik beflügelt hat. Es gab ihm die Freiheit, anders zu denken und sich nicht vor Autoritäten zu verbiegen.

B. Hör auf, dich selbst zu verurteilen 🤫 Gerd Binnig konnte so gut werden, weil er sich nicht ständig selbst fertiggemacht hat. Wenn du ein geringes Selbstwertgefühl hast, ist es extrem wichtig, lieb zu dir selbst zu sein und auch das zu sehen, was du schon gut machst.

C. Sei echt („Express instead of impress“) Versuch nicht, andere zu beeindrucken, indem du eine Show abziehst. Sei lieber so, wie du wirklich bist. Es gibt nämlich auch ein „Pseudo-Selbstwertgefühl“. Das ist, wenn Leute nur so tun, als wären sie sicher, aber innerlich eigentlich zittern. Sei lieber echt – das ist viel stärker!

D. Hindurchgehen statt ausweichen 🛡️ Wenn etwas unangenehm oder neu ist, lauf nicht weg. Geh bewusst hindurch. Egal ob es eine schwere Hausaufgabe oder ein Problem mit Freunden ist. Jedes Mal, wenn du dich einer Angst stellst (auch in kleinen Schritten!), sammelst du wertvolle Erfahrungen und wirst kompetenter.

Jetzt bist du dran! ✍️

Hast du schon mal bemerkt, wie eine bestimmte Aktion dein Selbstvertrauen gestärkt hat? Überleg dir:

  1. In welchem Bereich willst du besser werden?
  2. Was ist der erste kleine Schritt, um dort kompetenter zu werden?

Schreib dir einen kleinen Aktionsplan und beobachte, wie du dich dabei fühlst. Du wirst sehen: Schritt für Schritt wirst du dein eigener Held! 💪

Leave a comment